Hinterlüftung

Baulich-konstruktive Maßnahme zum Abführen von Feuchtigkeit in Außenwänden und Dächern. In einen Luftspalt zwischen wetterschützender Fassade oder Dachhaut und der tragenden Konstruktion (bzw. außenliegender Beplankung) strömt Außenluft ein. Diese wird vom raumseitigen Bauteil her erwärmt und kann somit von der Konstruktionsoberfläche Feuchtigkeit aufnehmen und abführen. Dies führt bei entsprechend großem Strömungsweg zur Luftsättigung und zur Gefahr des Tauwasseranfalls. Die Strömungswege in Hinterlüfteten Bauteilen dürfen daher nicht zu lang sein und die Durchströmung darf weder zu stark noch zu schwach sein, weil einerseits der Wärmeschutz nicht reduziert und andererseits die entfeuchtende Wirkung der Luftströmung genutzt werden soll.

Hydrophob

grch. hydro „Wasser" + phobos „Furcht": wasserfeindlich; Wasser abstoßend; nicht in Wasser löslich.

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