Normung

Durch Normen werden Vereinheitlichungen für Materialien, Vorgehensweisen (Prüfungen, Anwendungen,...) festgelegt. Im Bausektor sind 3 Wege der Zulassung von Baustoffen möglich: Verwendung von bauaufsichtlich eingeführten Normen (Listung in der Bauregelliste), Verwendung einer bauaufsichtlichen Zulassung durch das DIBT (deutsches Institut für Bautechnik) und die Zustimmung im Einzelfall durch das DIBT.

Normen werden unterschieden in:
DIN: Deutsche Normen werden durch das deutsche Institut für Normung (DIN), Köln, erstellt. Gültigkeit ausschließlich in Deutschland, baurechtlich relevant falls die DIN in der Bauregelliste gelistet ist. (In den einzelnen europäischen Ländern werden demgemäß eigene nationale Normen verwendet, z.B.: in Österreich die ÖNorm)

EN: Europäische Normen werden durch das CEN (europäische Standardisierungsorganisation: „Comité Européen de Normalisation“), Brüssel, erstellt. Gültigkeit für Europa. Muss national umgesetzt (harmonisiert) werden und wird dadurch zur DIN EN. Beispiel: DIN EN 13171 für Holzfaserdämmstoffe.

ISO: Internationale (weltweite) Normen werden durch das ISO (internationale Standardisierungsorganisation: „international organisation for standardization“), Zentralbüro in Genf, erstellt. ISO müssen für eine nationale Gültigkeit zuerst in eine DIN umgesetzt werden. Beispiel: DIN EN ISO 9000: Qulitätsmanagementsysteme

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