Allround-Talent STEICO Holzfaser als Dämm-Mantel fürs Haus

Referenz Sanierung |

Hohe Heizkosten und Feuchtigkeit in den Räumen machten einer Familie im bairischen Tapfheim zu schaffen. Auf der Suche nach einer zeitgemäßen, effektiven Dämmung für ihr Haus haben sich die Bauherren für ein Fassaden-WDVS mit STEICO Holzfaser-Dämmplatten entschieden und so die Gebäudehülle nachhaltig optimiert.

Häuser aus den 50er Jahren zeichnen sich in der Regel durch eine eher sparsame und einfache Bauweise aus. Die Wände sind häufig schweres Mauerwerk mit schlechtem Wärmeschutz, eine durchgehende Wärmedämmung gehörte damals noch nicht zum Baustandard. Im Winter kann sich an den kalten Wänden Luftfeuchtigkeit niederschlagen. Neben einem erhöhten Schimmelrisiko liegen auch die Heizkosten um ein Vielfaches über heute erreichbaren Werten.

Mit einer nachträglichen Dämmung kann es Bauherren aber sehr einfach gelingen, das Eigenheim energieeffizient zu machen und damit der eigenen Gesundheit und dem Geldbeutel etwas Gutes zu tun. Dämmen ja, aber wie? Effizient, langlebig und robust soll die Dämmung sein, und dazu die Umwelt nicht belasten. Als Alternative zu konventionellen Materialien, die oft auf Rohölerzeugnissen basieren, werden nachwachsende Rohstoffe immer beliebter.

Allround-Talent STEICO Holzfaser als Dämm-Mantel fürs Haus

STEICO Holzfaser-Dämmstoffe sind umweltfreundlich schon bei der Herstellung. Auch in Sachen Langlebigkeit und Dämmwirkung setzen sie Maßstäbe: Mit einem Lambdawert von 0,037 erzielt die STEICOprotect 037 Holzfaser-Putzträgerplatte beste Dämmwerte an der Ziegelfassade. Im Laufe eines Gebäudelebens lassen sich so viele Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid einsparen.

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Modernisierung Einfamilienhaus in Tapfheim (Bayern)

Das im Jahr 1954 erbaute Haus der Bauherren verfügt über ein stabiles Mauerwerk aus 30 cm Bims, erfüllte jedoch in keiner Weise die Anforderungen des heutigen Wärmeschutzes. Das zeigte eindrucksvoll der U-Wert der unsanierten Wand, er gibt den Wärmestrom durch ein Bauteil, hier durch die Wand, in Abhängigkeit von dem Temperaturgefälle zwischen der warmen und der kalten Seite an.

Je höher der U-Wert, desto schlechter ist der Wärmeschutz des Bauteils. Berechnungen zufolge betrug er 1,22 W/m2K. Durch die Hauswand des Sanierungsobjektes entwich ein Großteil der Heizwärme.

Dementsprechend viel mussten die Bewohner im Winter heizen, um das Haus einigermaßen warm zu halten. Trotz der hohen Heizkosten blieben die Innenseiten der Außenwände klamm und kalt. Darunter litt nicht nur das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden, auch die Gefahr von Schimmelbildung war in den Wintermonaten stark erhöht. Damit wollten sich die Eigentümer nicht auf Dauer zufriedengeben und beschlossen, das Haus rundum neu zu dämmen. Nach eingehender Beratung entschieden sie sich für eine Fassadendämmung aus Holzfaser.

Step by Step zum STEICO Holzfaser-WDVS

Darum Holzfaser-Fassade

Die wichtigsten Wünsche der Bauherren waren, die Wohnräume in den kälteren Monaten – ohne extremes Heizen – warm zu halten, die Feuchtigkeit aus dem Haus zu vertreiben und das ganze Jahr über ein wohngesundes Raumklima zu schaffen. Gleichzeitig wünschten sie sich ein nachhaltiges Material aus nachwachsenden Rohstoffen. Sie suchten also einen vielseitigen und vor allem zukunftssicheren Dämmstoff – und wurden bei der Holzfaser fündig.

Durch das WDVS mit der STEICOprotect 037 Holzfaser-Dämmplatte konnten nicht nur die Heizkosten nachhaltig gesenkt werden. Gleichzeitig hat sich das Raumklima wesentlich gebessert. Da die Wandinnenflächen nun auch im Winter warm sind, kondensiert keine Luftfeuchtigkeit mehr. Dem Schimmel ist dadurch die Lebensgrundlage entzogen. Und auch das Wohlbefinden profitiert, seitdem die Wände keine Kälte mehr ausstrahlen.

Holzfaser-Fassaden bleiben natürlich schön

Auf der Wandaußenseite überzeugt die Holzfaser-Dämmung durch ihre Funktionalität und reduziert auf natürliche Weise die Gefahr von Algenbildung. Die hohe Rohdichte macht die Holzfaser zu einem sehr guten Wärmespeicher. In der Übergangszeit nimmt die Dämmung die Wärme des Tages auf, puffert diese und gibt sie erst verzögert in den Nachtstunden wieder ab. Die Fassade kühlt so langsamer ab als die Umgebungsluft. Die Kondensation von Luftfeuchtigkeit auf dem Putz wird dadurch deutlich reduziert und die Fassade bleibt trockener. Das entzieht Algen und Moosen ihre Lebensgrundlage Wasser – was das Risiko eines unansehnlichen Bewuchses – wie bei leichten Dämmstoffen häufig anzutreffen – deutlich vermindert.

Die robusten Platten zahlen sich noch mehr aus: bei empfindlichen Dämmstoffen treten an der Fassade schnell einmal Schäden in der schützenden Putzschicht auf, wenn im Alltag mechanisch auf sie eingewirkt wird. Selbst kleine Beschädigungen können schnell zum Problem werden, da Reparaturen meist sichtbare Spuren hinterlassen. STEICOprotect 037 Holzfaser-Dämmplatten dagegen sind stabil und druckfest. Einem Fahrradlenker halten sie leicht stand, auch Spechte haben an einer robusten Fassade keine Freude. Selbst leichte Lasten wie Briefkästen oder Wandleuchten lassen sich mit Standard-Holzschrauben gut befestigen.

Viele Vorteile dank Allround-Talent

Nach rund 2 Wochen war das Haus komplett neu gedämmt, verputzt und gestrichen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Das Haus strahlt nicht nur optisch in neuem Glanz, sondern überzeugt auch mit einem neuen Raumklima. Die Wohnräume sind behaglich, die Wände bleiben trocken und strahlen Wärme ab. Die nächste Heizkostenabrechnung fällt deutlich niedriger aus, wie ein Blick auf den U-Wert des „neuen“ Hauses zeigt: Nach der Sanierung beträgt dieser nun gerade noch 0,203 W/m2K. Der Wärmedurchgang durch die Außenwand ist also um 80 % gesunken – die Bewohner können der Heizkostenrechnung gelassen entgegensehen und ihr Wohlfühl-Klima im sanierten Zuhause rundum genießen.

Stück für Stück ins warme Glück

Stück für Stück umhüllten die Handwerker das Haus mit dem natürlichen Dämmstoff. STEICO Holzfaser-Dämmplatten sind wasserabweisend, so halten sie auch ohne Putzschicht mehrere Wochen der Witterung stand. Regen perlt ab und kann nicht in die Platten eindringen. Gleichzeitig ist Holzfaser übrigens von Natur aus diffusionsoffen – das heißt: sollte doch einmal Feuchtigkeit in die Dämmschicht eindringen kann sie ungehindert wieder nach außen hin abtrocknen. Für die Fassadengestaltung haben sich die Bauherren für ein mineralisches Putzsystem entschieden, da es bauphysikalisch optimal zum Holzfaser-Dämmstoff passt. Wie die Dämmung ist der Putz diffusionsoffen, so bleibt das WDVS dauerhaft feuchteregulierend. Beim Anstrich hat sich die Familie für einen klassisch weißen Fassadenanstrich entschieden.

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KfW-geförderte Sanierungsmaßnahme

Für die Sanierung beantragten die Tapfheimer Bauherren eine Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die Formel hinter der KfW-Förderung ist einfach: Je energieeffizienter ein Haus oder eine Wohnung nach Abschluss der Bauarbeiten, desto attraktiver ist der Investitionszuschuss zum Eigenkapital, beziehungsweise der Tilgungszuschuss beim Darlehen.

Dank der effektiven Holzfaserdämmung war KfW 115 möglich: der sanierte Bau verbraucht nur 15 % mehr Energie als ein vergleichbarer Neubau. Dies entspricht einem Optimum zwischen Sanierungsaufwand und Energieeinspar-Potential.

Jetzt Fördermöglichkeiten fürs Sanieren nutzen

Neben dem guten Gefühl, etwas für den persönlichen ökologischen Fußabdruck zu tun, profitieren Bauherren finanziell vom Klimapaket der Bundesregierung.

Richtig viel Förderung: bis zu 15.000 Euro Zuschuss oder 40.000 Euro Steuerersparnis

Richtig viel Förderung: bis zu 15.000 Euro Zuschuss oder 40.000 Euro Steuerersparnis

Die staatlichen Förderprogramme wurden ausgeweitet: Jetzt das Haus dämmen und dafür entweder weniger Steuer zahlen (20 % der Investitionskosten, bis zu 40.000 Euro, über drei Jahre verteilt, nur bei selbst bewohntem Haus) oder vom BAFA einen Investitionszuschuss erhalten (bis zu 25 % der Investitionskosten, bis zu 15.000 Euro, egal ob selbst bewohntes oder vermietetes Haus).

Nachhaltiger Klimaschutz dank Holzfaser-Dämmung

Die Kombination aus energieeffizienter Dämmung und dem Dämmstoff aus der Natur schützt die Umwelt in mehrfacher Hinsicht: Hausbesitzer und Umwelt profitieren dabei von einem doppelten Effekt. Die Menge an Dämmstoff, die für eine durchschnittliche Fassadenfläche von 200 m2 benötigt wird, hat während des Baumwachstums bereits mehr als 6 t Kohlendioxid gespeichert. Das entspricht der Emission eines durchschnittlichen Autofahrers in 6 Jahren.

Einmal gedämmt spart die Fassade ein Gebäudeleben lang Heizenergie und damit klimaschädliches CO2 ein. Ein Wärmedämmverbundsystem senkt die CO2-Emissionen, die unter anderem bei der Verbrennung von Kohle und Erdöl entstehen. Bauen mit Holz ist durch die lange Speicherdauer sehr guter Klimaschutz. Das hilft uns, die CO2-Bilanz jetzt zu verbessern – wichtig für den Klimaschutz.

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