STEICO Holzfaser – die Hitzebremse

Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt. Wer jetzt sinnvoll dämmt, muss künftig weniger schwitzen. Aber Achtung! Auf den Dämmstoff kommt es an. Und hier können STEICO Dämmstoffe richtig punkten.

Cool bleiben mit STEICO:
10x10 = 1a Hitzschutz

Hinter dieser Formel verbirgt sich der Schlüssel für wirksamen Hitzeschutz. 

Hitze mindestens 10-fach dämpfen: Auch wenn die Temperaturen draußen in ungeahnte Höhen klettern, soll davon nur ein Bruchteil im Rauminneren ankommen. STEICO empfiehlt eine Dämpfung um mindestens den Faktor 10. Kein Problem mit unseren Hitzeschutzkonstruktionen.

Hitzedurchgang mindestens 10 Stunden verzögern: Es soll außerdem sichergestellt werden, dass der Hitzerest erst in den kühlen Nachtstunden das Rauminnere erreicht, wenn man vernünftig lüften kann. Ebenfalls kein Problem für die STEICO Hitzeschutzkonstruktionen.

 

Eine niedrige Temperaturleitzahl: der Schlüssel für den Hitzeschutz!

Für einen guten sommerlichen Hitzeschutz ist es wichtig, dass ein Dämmstoff viel Wärme speichern kann. Denn gespeicherte Wärme gelangt nicht sofort in den Innenraum. Die physikalische Kenngröße hierfür ist seine Temperaturleitzahl. Eine hohe Rohdichte und eine hohe spezifische Wärmekapazität sind maßgeblich für eine niedrige Temperaturleitzahl - je niedriger, desto besserer Hitzeschutz.

STEICO Holzfaser-Dämmstoffe haben eine besonders niedrige Temperaturleitzahl.

 

Temperatur-
leitzahl
a)
[cm2/h]

Wärmeleit-
fähigkeit λD

[W/(m·K)]

Wärmeleit-
fähigkeit λB
b)
[W/(m·K)]

Rohdichte
[kg/m3]

Spezif. Wärmekapazität
[J/(kg·K)]

Holzfaser-Dämmplatte STEICOuniversal
(dämmende Unterdeckung)

3

0,048

0,050

270

2.100

Holzfaser-Dämmplatte STEICOspecial dry
(dämmende Unterdeckung)

5

0,040

0,042

140

2.100

Holzfaser-Dämmplatte STEICOsafe
(≥ 120 mm2), dämmende Unterdeckung)

6

0,037

0,039

110

2.100

Holzfaser-Dämmmatte STEICOflex 036
(Gefachdämmung)

13

0,036

0,038

50

2.100

Typische Werte für PUR-Hartschaum-Dämmplatten
(Aufsparrendämmung)

25

0,029

0,029

30

1.400

Typische Werte für eine Steinwolle-Dämmmatte
(Gefachdämmung)

29

0,040

0,040

60

830

Typische Werte für eine Glaswolle-Dämmmatte
(Gefachdämmung)

46

0,032

0,032

30

830

Die Tabelle zeigt: Schutz vor Kälte funktioniert anders als Schutz vor Hitze. STEICO kann beides.

Denn bauphysikalisch unterscheiden sich beide Situationen. Im Winter läuft der Wärmestrom konstant von innen nach außen. Im Sommer wechselt der Wärmestrom hingegen immer wieder die Richtung: Untertags drückt Hitze ins Gebäudeinnere und nachts kann die Hitze wieder nach außen abgegeben werden. Während beim winterlichen Wärmeschutz der U-Wert die maßgebliche Kenngröße zum Vergleichen verschiedener Dämmvarianten ist, so sind dies beim sommerlichen Hitzeschutz Amplitudendämpfung und Phasenverschiebung.

Die Amplitudendämpfung (Dämpfung der Hitzeeinwirkung)

Die Amplitudendämpfung gibt das Verhältnis der Temperaturspanne an der Bauteilaußenseite im Vergleich zur Bauteilinnenseite an. Bewegt sich z. B. die Außentemperatur außen in einer Spanne von 15 Grad (z.B. 15°C nachts und 30°C tagsüber – roter Graph) und innen in einer von 1,5 Grad (blauer Graph), so wird die Temperaturamplitude auf ihrem Weg durch das Bauteil von außen nach innen um den Faktor 10 gedämpft, beträgt innen also nur noch 1/10. Es gilt: 

Für guten sommerlichen Hitzeschutz sollte die Amplitudendämpfung mindestens 10 betragen. 

Die Phasenverschiebung (Verzögerung der Hitzeeinwirkung) 

Die Phasenverschiebung gibt die Zeitspanne zwischen dem Auftreten der höchsten Temperatur an der Bauteilaußenseite und dem Auftreten der höchsten Temperatur auf der Bauteilinnenseite an. Die Innenseite sollte die höchste Temperatur erst in der zweiten Nachthälfte erreichen - dann, wenn durch Öffnen der Fenster kühle Luft in den Raum gelangen kann. Deshalb gilt: 

Für guten sommerlichen Hitzeschutz sollte die Phasenverschiebung mindestens 10 Stunden betragen. 

Warum sommerlicher Hitzeschutz ­unter dem Dach besonders wichtig ist

Dachgeschosse haben viel Außenfläche. Die Sonne kann die Dachdeckung stark aufheizen. Von hier dringt die Hitze großflächig in den Dachaufbau ein und nach innen vor. Darum sind ausreichend hohe Amplitudendämpfungen und Phasenverschiebungen vor allem in Dachgeschossen wichtig. Da Dachkonstruktionen meist wenig Speichermassen aufweisen, die ein- und vordringende Hitze puffern könnten, kommt der Wärmedämmung entscheidende Bedeutung zu.  

STEICO Dämmkonstruktionen bieten Hitzeschutz für Neubau und Sanierung.

 

Dachsanierung in der Praxis: 4° weniger Temperaturanstieg

Beim Vergleich zwischen einem unsanierten Dach und einem mit STEICO Produkten sanierten Dach zeigt sich, wie stark sich der Hitzeschutz durch den Einsatz von STEICO Holzfaser-Dämmstoffen verbessert: Die Phasenverschiebung steigt von 4,2 auf 10 Stunden und mehr, die Amplitudendämpfung von Faktor 2 auf über 31.

Temperatur-Maximum erst spätnachts 
Tritt das Temperatur-Maximum an der äußeren Bauteiloberfläche z.B. um 15 Uhr auf, so erreicht es die innere Bauteiloberfläche beim unsanierten Dach um 19 Uhr (wenn Lüften den Raum i.d.R. zusätzlich erwärmen würde), bei den sanierten Dächern jedoch erst um 1 Uhr oder später (wenn Lüften den Raum i.d.R. abkühlen kann).

Nahezu konstante Oberflächentemperatur 
Wenn bei der Außentemperatur der heißeste Punkt des Tages z.B. um 10° über der Tagesdurchschnittstemperatur liegt, so liegt das Temperatur-Maximum der inneren Bauteiloberfläche beim unsanierten Dach um 5° über der Tagesdurchschnittstemperatur. Beim sanierten Dach mit STEICO Dämmstoffen steigt die Temperatur hingegen um nur 0,3° an. 

Beim sanierten Dach bleibt die Temperatur der inneren Bauteiloberfläche also nahezu konstant.
 

Beispiel: Typischer Aufbau eines unsanierten Dachs (Bestand)

(1) Dachdeckung
(2) Traglattung, Konterlattung
(3) Bitumen-Dachbahn
(4) Holzschalung (24 mm)
(5) Mineralfaser 040 (100 mm), Luftschicht (40 mm) / Sparren 12 %
(6) Installationsebene (30 mm)
(7) Gipskarton (12,5 mm)

Beispiel: Typischer Aufbau eines energetisch sanierten Dachs

(1) Dachdeckung
(2) Traglattung, Konterlattung
(3) STEICOsafe (140 mm)
(4) STEICOmulti UDB (Luftdichtungsebene)
(5) STEICOflex 036 (140 mm) / Sparren 12 %
(6) Installationsebene (30 mm)
(7) Gipskarton (12,5 mm)

Der Vergleich zwischen unsaniertemc) Dach und energetisch saniertemd) Dach zeigt die deutliche Verbesserung beim Hitzeschutz. Alle Berechnungen mit Bauphysik-Software Ubakus.

 Unsaniertes Dach
(Bestand)
c)
Energetisch saniertes Dachd)

U-Wert [W/(m2K)]

0,41

0,14

Phasenverschiebung

4,2 h

16 h

Amplitudendämpfung (1/TAV)

2

31

 

Phasenverschiebunge)
Tritt das Temperatur-Maximum an der äußeren Bauteiloberfläche um 15 Uhr auf, so erreicht es die innere Bauteiloberfläche
- beim unsanierten Dach 4,2 Stunden später kurz nach 19 Uhr (wo Lüften den Raum i.d.R. zusätzlich erwärmen würde)
- beim sanierten Dach 16 Stunden später frühmorgens um 7 Uhr (sodass Lüften ab Nachtbeginn den Raum i.d.R. abkühlen kann)

Amplitudendämpfungf)
Die Temperaturspanne reduziert sich auf ihrem Weg von der äußeren zur inneren Bauteiloberfläche
- beim unsanierten Dach um den Faktor 2 (also auf 1/2, sodass das Temperatur-Maximum weit über der Tagesdurchschnittstemperatur liegt)
- beim sanierten Dach um den Faktor 32 (also auf 1/32, sodass die Temperatur nahezu konstant bleibt)

Damit liegt die erreichte Phasenverschiebung deutlich über den für guten Hitzeschutzg) empfohlenen 10 Stunden und die Amplitudendämpfung deutlich über dem empfohlenen Faktor 10.

10x10 = 1a Hitzeschutz
Das STEICO Konzept, um auch bei Hitzewellen cool zu bleiben


Spart CO2. Speichert CO2.*

STEICO Holzfaser-Dämmstoffe können CO2 „sparen“, indem sie beitragen, den Energiebedarf fürs Heizen und Kühlen und die damit verbundenen CO2-Emissionen zu senken. Und sie „speichern“ CO2, weil das Holz für sein Wachstum den Kohlenstoffanteil des von ihm aufgenommenen CO2 gebunden und gespeichert* hat. Solange das Holz in Form von Holzprodukten stofflich genutzt wird, bleibt der Kohlenstoff gespeichert* und das CO2 der Atmosphäre entzogen.

Hergestellt werden STEICO Holzfaser-Dämmstoffe aus frischem, unbehandeltem Nadelholz. Das stammt aus nachhaltig bewirtschafteten, PEFC-zertifizierten** Wäldern in den Regionen um die STEICO Produktionswerke. Die nachwachsenden Bäume binden und speichern* immer wieder neues CO2.

* Speicherung bezieht sich auf biogenen Kohlenstoffgehalt (in CO2-Äquivalenten) gemäß EN 15804+A2
** PEFC/04-31-2550

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