Die Hitze draußen lassen

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Wärmedämmung kann auch im Sommer hochwirksam sein. Besonders effektiv ist dabei eine natürliche Holzfaser-Dämmung, denn an heißen Sommertagen wird die Hitze im Dämmstoff gespeichert und gelangt erst gar nicht ins Innere. Räume überhitzen weniger, es herrscht ein angenehmes und gesundes Raumklima. Die erzielbaren Effekte in Sachen Hitzeschutz sind beachtlich: Die Zahl unangenehm heißer Stunden im Dachgeschoss kann um bis zu 65 Prozent reduziert werden. Das Material aus nachwachsenden Rohstoffen trägt zudem gleich doppelt zum Klimaschutz bei, da es Heizenergie spart und als dauerhafter CO2-Speicher dient.

Die Rekordsommer 2018 und 2019 mit Dauerhitze sind noch gut in Erinnerung. Hitzeperioden werden hierzulande immer häufiger und haben spürbare Auswirkungen auch auf den Wohnkomfort, da überhitzte Innenräume das Wohlbefinden empfindlich beeinträchtigen können. Ganz besonders gilt das für Dachräume, die von der Sommersonne unerbittlich aufgeheizt werden. Eine wirksame Wärmedämmung kann diesen Effekt minimieren und als Hitzeschutz für wohngesunde Bedingungen sorgen. Dämmstoffe auf Basis von Holzfasern kombinieren Kälte- und Hitzeschutz.

Ausgeglichenes Raumklima auch im Sommer

Das natürliche Dämmmaterial trägt zudem gleich doppelt zum Klimaschutz bei, denn es spart in der kalten Jahreszeit wertvolle Heizenergie und dient als dauerhafter CO2-Speicher. "Besonders effektiv beim sommerlichen Hitzeschutz ist die Dämmung der Dachfläche," empfiehlt Zimmerermeister Florian Zankl, Fachreferent des Holzfaser-Dämmstoffherstellers STEICO. "Hitze wirkt im Sommer über Stunden auf die Dachfläche ein. Eine schlechte Dämmung kann sie nur kurz oder gar nicht aufhalten." Holzfaser-Dämmstoffe sind in dieser Hinsicht eine gute Wahl. Sie werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, sind langlebig, energieeffizient und umweltbewusst. Geeignet sind flexible Matten oder Einblasdämmung ebenso wie robuste Dämmplatten.

Messbar: Klimaschützender Hitzeschutz 

Durch ihre hohe Wärmespeicherfähigkeit kann Holzfaser-Dämmung sommerliche Hitze über einen Zeitraum von mehreren Stunden puffern. Ein großer Teil der Wärme gelangt so gar nicht erst in die Wohnräume. In den kühleren Nachtstunden kann die gespeicherte Hitze dann wieder nach außen abstrahlen. Das Ergebnis: Die Temperatur im Inneren wird auf natürliche Weise reguliert, das Wohlbefinden steigt, und dabei wird sogar die Umwelt geschützt. Die erzielbaren Effekte in Sachen Hitzeschutz sind beachtlich: Die Zahl unangenehm heißer Stunden im Dachgeschoss kann um bis zu 65 Prozent reduziert werden. So bleiben die Temperaturen länger im Wohlfühlbereich, was beispielsweise für einen erholsamen Schlaf wichtig ist. Und auch das ökologische Gewissen wird beruhigt, denn die Menge an Holzfaserdämmstoffen, mit der ein durchschnittliches Dach in Deutschland gedämmt wird, speichert dauerhaft mehr als drei Tonnen Kohlendioxid. Das entspricht etwa der Emission, die ein durchschnittlicher Autofahrer in drei Jahren verursacht.

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